Grüne Lichtung ruht,
Kiefernharz weht durch den Wald,
Brote duften warm.
Wer aus den geschäftigen Straßen Sturmwinds kommt und durch das große Tor in den Wald von Elwynn tritt, spürt sofort, wie die Welt langsamer wird. Die Straße wird schmaler, das Pflaster weicht Erde, und plötzlich steht man zwischen hohen Eichen, deren Blätter im Wind rascheln. Hier riecht es nach Kiefernharz, feuchtem Moos und den warmen Broten, die aus den Schornsteinen der Höfe wehen. Der Wald von Elwynn ist für viele Menschen der Allianz die erste Heimat und der Beginn unglaublicher Abenteuer.
Nordhain: Wo alles beginnt
Als wäre das nicht schon schlimm genug, bat er mich ebenfalls, Unteroffizier Willem zu unterstützen, und verabschiedete mich mit einem lauten Stürzt Euch in die Schlacht. Sie haben Auftragsmörder losgeschickt war Unteroffizier Willems Begrüßung, als ich mich ihm näherte. Goblinsche Auftragsmörder, die die Orks bei ihrer Invasion unterstützen sollten.
Auf dem Weg in die Schlacht rief mir Bruder Paxton Fürchte nicht das Böse hinterher. Ein Mann des Lichtes, der die verletzten Soldaten heilte und mich bat, mittels eines Gebetsbuches Gefallene wieder zu beleben.
Nachdem man sich um die Goblins gekümmert hatte, schien die Gefahr gebannt. Doch dann erfuhr ich von Marschall McBride, dass die Schwarzfelsinvasion die Weinfelder der Abtei niedergebrannt hatte. Wieder einmal führten gewaltsame Konflikte dazu, dass ein Teil der Schönheit unserer Welt verlorengeht. Die Hoffnung ersticken nannte es Milly Geltmark. Sie war die örtliche Winzerin und bat mich, die Feuer auf ihrem Weingut zu löschen.
Mit einem energischen Setzt der Invasion ein Ende! rief Marschall McBride alle dazu auf, Kurtook den Schlächter, den Anführer der Invasoren, zu suchen und zu stellen. Wir schafften es tatsächlich, und Marschall McBride bat mich, Meldung in Goldhain zu machen.
Vor meiner Ankunft hatte ich von Scharmützeln mit den Defias oder den Kobolden der örtlichen Minen gehört. Eine Invasion der Schwarzfelsorks war nicht, was ich erwartet hatte. Wer weiß, wie es sich entwickelt, wenn mich meine Beine wieder einmal an diesen Ort tragen.
Goldhain: Das Herz des Waldes
Goldhain, ein Dorf, das wie ein kleiner Atemzug wirkt: eine Taverne, ein Schmied, ein paar Häuser und die unvermeidliche Wache. Hier traf ich Marschall Dughan, einen Mann, der sichtlich mehr Probleme als Soldaten hatte. Er bat mich, die Tiefenschachtmine und später die Jaspismine zu erkunden. Beide waren von Kobolden überrannt, nicht mächtige Drachen oder Dämonen, aber hartnäckig und zahlreich.
In der Taverne lernte ich William Pestle kennen, der für seine Apotheke in Sturmwind „Koboldkerzen“ sammelte. Auch Remy „Zweifach“ saß dort und machte sich Sorgen über eine „Gefahr aus dem Wasser“: Murlocs, die aus den Flüssen im Osten kamen. Seine Warnung führte zu einer längeren Kette voller Sorgen: „Weitere Sorgen“, die „Suche nach den vermissten Wachen“, das grausame Ende von Rolfs Schicksal und schließlich die „Meldung an Thomas“. Es ist eine der traurigeren Geschichten Elwynns: zwei Wachen, die einfach nur ihren Dienst taten und den Murlocs in den Wäldern zum Opfer fielen.
Höfe, Liebe und eine lästige Sau
Tommy bat mich um ein Gespräch mit Oma Steinfeld, um den Hass zwischen den Familien zu beenden. Und tatsächlich hatte sie eine Idee und gab mir eine Nachricht an William. William schlug vor, einen Unsichtbarkeitsschnaps für Maybell zu brauen, womit die Flucht vom Hof ihrer Eltern gelingen sollte, und schickte mich auf die Suche nach dem Tang im nahegelegenen Kristallsee. Ich hoffe, der Trank ermöglichte Maybell und Tommy eine schöne Zeit zu zweit.
Etwas weniger romantisch ging es bei Mutter Steinfeld zu. Sie hatte ein Problem mit Prinzessin, der riesigen Sau der Brackbrunns, die immer wieder über die Felder trottete und das Gemüse fraß. Da die Sau gerade wieder auf den Feldern der Steinfelds ihr Unwesen trieb, stand für Mutter Steinfeld fest: Prinzessin muss sterben! Ich hatte ein ungutes Gefühl bei dem ganzen. Das Schwein sollte den ganzen Wald von Elwynn allein unbeschadet durchqueren? Es sollte sich später noch zeigen, dass mein Bauchgefühl nicht unbegründet war.
Auch Tantchen Bernice Steinfeld war erbost über die verlorene Halskette, die der kleine Billy Maclure gestohlen haben sollte. Dieser wies allerdings jede Schuld von sich und forderte, dass Tantchen Bernice eine Pastete für Billy zubereiten möge, bevor er den wahren Dieb der Kette verrät. Ich brachte die Pastete zurück zu Billy, der mir daraufhin erzählte, dass der Kobold Goldzahn in den Besitz der Kette gekommen sei. Aus Erzählungen wusste ich, dass sich Goldzahn vor dem Kataklysmus tief in der Tiefenschachtmine aufgehalten hatte. Ich fand ihn hingegen an der Oberfläche an einem Lagerfeuer. Letztendlich konnte ich Tantchen Bernice die Halskette zurückbringen.
Der Turm von Azora und die östlichen Wälder
Ich beschloss direkt zum Hof der Backbrunns zu gehen und die Sache aufzuklären. Doch statt der Backbrunns erwartete mich eine Gruppe von Banditen, angeführt von einem Trio aus Surena Caledon, Erlan Tragmehr und Morgan der Sammler. Ich schlich mich vom Hof und wollte Wache Thomas von meiner Entdeckung berichten.
Im Norden, am Steinhügelsee, stieß ich auf menschliche Überreste. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um Malakai handelte. Ich suchte weiter am See, um Rolfs Schicksal zu klären. Auch von Rolf fand ich nur noch seine Mark und entschied mich, Meldung an Thomas zu machen. Eigentlich wollte ich noch den Gefallenen des Ersten Kriegs gedenken, zu dessen Ehren ein Denkmal in der Mitte des Sees errichtet wurde. Doch eine Gruppe abtrünniger Hexenmeister und Hexenmeisterinnen verwehrte mir den Zugang.
Als Dank für meine Mühen gab Thomas mir einen Gutschein für eine Rüstung aus Tuch und aus Leder, welche ich im Holzfällerlager eintauschen könnte. Im Lager klopfte ich ans erste Haus, um mich zu erkundigen, wo ich die Näherin finden könnte. Auf einmal stand James Clark vor mir. Er ahnte nicht, dass ich ihn erkannt hatte, was mir sehr leicht machte, ihn zu überrumpeln. In seinem Haus fand ich eine Notiz, mit Daten und Zeiten, wann der Sammler Goldlieferungen aus den Minen des Waldes abholen sollte. Auch James’ Tagebuch war voll mit Informationen über getätigte Transaktionen.
Ich unterrichtete Marschall Patterson über alles und er war sichtlich überrascht. Die Arbeiten in den Minen wurden eigentlich schon vor Monaten eingestellt. Er bat mich, auf eine Menschenjagd zu gehen und den Sammler zu stellen. Beim Gehen sprach mich Vorsteherin Raelen an, sie habe ein Bündel Probleme und brauche dringend Hilfe beim Einsammeln von Holzbündeln, weil viele ihrer Helfer von den wilden Tieren verwundet worden seien. Ich sagte ihr meine Hilfe zu und genoss es, dem Rauschen des Windes und dem Zwitschern der Vögel zwischen den Bäumen zu lauschen.
Nachdem ich bereits mit dem Brackbrunns Kürbishof vertraut war, konnte ich den Sammler sehr schnell ausfindig machen und mich um die Angelegenheit kümmern. Auf dem Rückweg ins Lager traf ich auf Sara Roderwald, welche mir dann auch für meinen Gutschein einen Armschutz gab. Sie konnte auch die feinen Leinenwaren gebrauchen, welche ich bei den Banditen gefunden hatte. Der Sammler trug einen auffälligen Goldring. Als ich Marschall Patterson diesen zeigte, identifizierte er ihn als Ring der Steinmetzgilde Sturmwinds. Solche Ringe habe er schon lange nicht mehr gesehen, seitdem die Defias die Gegend unsicher gemacht hatten.
Die Defias galten seit mehreren Jahren als zerschlagen. Dennoch zeigte mir Marschall Patterson einen Heldenruf: Westfall! Offensichtlich kam es zu einem starken Anstieg der Verbrechensrate. Sogar einen Mord soll es gegeben haben. Ich beschloss, mich auf den Weg nach Westfall zu begeben. In Goldhain sprach mich Marschall Dughan an. Nachdem ich ihm von meinem Vorhaben erzählt hatte, bat er mich um Hilfe für die Weststromgarnison, die sowieso auf meinem Weg lag.
Hogger und die Weststromgarnison
Stellvertreter Rainer, zu dem mich Dughan geschickt hatte, erzählte mir, dass auch Kopfgeld auf die Flusspfotengnolle im Allgemeinen ausgesetzt war. Tatsächlich lag südlich der Garnison ein riesiges Gnollager, das von dem Gnoll Hogger angeführt wurde. Der Kampf mit Hogger verlief anders als erwartet. Mitten in unserer Auseinandersetzung manifestierten sich mehrere Menschen um mich herum, offensichtlich per Teleport aus Sturmwind. Ein General Hammond Clay befahl mir einzuhalten und nahm Hogger gefangen. Ziel sei es, endlich einen Frieden zwischen den Menschen und Gnollen auszuhandeln.
Am Rande von Hoggers Lager fiel mir eine Schriftrolle ins Auge. Es war Brauenwirbels Urkunde, unterschrieben von Verena und Theodore Brauenwirbel. Auf der Rückseite war mit einer anderen Handschrift ein Text verfasst worden, der auf ein Verbrechen an den Brauenwirbels schließen ließ. Ein weiterer Grund, sich auf den Weg nach Westfall zu machen.






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