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Midnight Saison 3: Änderungen an den Dungeons

Vorschau auf Midnight Saison 3: Uldaman nur noch mit vier Bossen, Steinerner Kern komplett überarbeitet, neue Routen für Eisendocks und Tiefenpfuhl.

· von · 5 Min Lesezeit · aktualisiert

Bibliothek mit hohen Bücherregalen, Spitzbögen und Sternenhimmel in der Terrasse der Magister
Die Bibliothek der Terrasse der Magister soll in Saison 3 neue Wege bekommen. Bild: Blizzard Entertainment

Kurz gesagt

  • Vorschau vom 16. September 2026: Blizzard beschreibt geplante Änderungen an sieben wiederkehrenden Dungeons für Saison 3 von Midnight.
  • Uldaman: Vermächtnis von Tyr: Vier statt fünf Bosse auf Heroisch, Mythisch und Mythisch+, die verschollenen Zwerge entfallen.
  • Der Steinerne Kern: Komplette Überarbeitung mit neuen Designs für alle Gegner und Bosse.
  • Eisendocks und Tiefenpfuhl: Neue Fähigkeiten, neue Routen, die eisernen Sterne bleiben.
  • Stand: Alles ist vorläufig, Details folgen mit dem PTR.

Blizzard hat am 16. September 2026 eine Vorschau auf die Dungeonauswahl der Saison 3 von Midnight veröffentlicht. Sieben wiederkehrende Dungeons werden überarbeitet: Uldaman: Vermächtnis von Tyr verliert einen Boss, der Steinerne Kern wird komplett neu gestaltet, und die Eisendocks, die Blutigen Tiefen und der Tiefenpfuhl bekommen neue Routen und Gegner. Die Pläne sind ausdrücklich vorläufig und können sich bis zum PTR noch ändern.

Was sich grundsätzlich ändert

Die Dungeonauswahl für Saison 3 wurde im Panel „Midnight: Wie geht es weiter?“ auf der BlizzCon 2026 angekündigt. Die komplette Rotation steht in unserem Wochenbericht KW 38/2026. Für alle wiederkehrenden Dungeons hat Blizzard das Feedback der Community mit eigenen Zielen abgeglichen: Auf dem Prüfstand stehen Begegnungen, das Tempo sowie Fähigkeiten, die zu schwer oder zu unverständlich waren. Die Nicht-Boss-Gegner sieht sich Blizzard in der ganzen Auswahl an, und die Darstellung von Fähigkeiten übernimmt, wo nötig, die Bildsprache der letzten Saisons.

Geplante Dungeonänderungen in Saison 3 von Midnight

DungeonHerkunftWichtigste geplante Änderung
Maisarakavernen (Maisara Caverns)Midnightneue Pfade im Anfangsbereich, klarere Begegnung mit Muro’jin und Nekraxx
Terrasse der Magister (Magisters’ Terrace)Midnightneue Pfade und Bücher im Bibliotheksereignis, überarbeiteter Degentrius
Uldaman: Vermächtnis von Tyr (Uldaman: Legacy of Tyr)Dragonflightvier statt fünf Bosse, Ascheron mit Gesundheitsschwellen
Eisendocks (Iron Docks)Warlords of Draenorweniger Fernkämpfer im Anfangsbereich, neue Fähigkeiten für alle vier Bosse
Der Steinerne Kern (The Stonecore)Cataclysmkomplette Überarbeitung, neue Modelle
Die Blutigen Tiefen (Sanguine Depths)Shadowlandsweniger Zauberwirkergruppen, zusammengelegte Gegnertypen
Tiefenpfuhl (The Underrot)Battle for Azerothüberarbeitete Älteste Leaxa und Felsschlund, neue Routen

Maisarakavernen und Terrasse der Magister

Die beiden Midnight-Dungeons Maisarakavernen und Terrasse der Magister bekommen eine vollständige Überprüfung. Routen und Strategien sollen besser werden, das Grunderlebnis bleibt.

  • Maisarakavernen: Die Positionen der Gefangenen und der Stärkungseffekte im Anfangsbereich sollen sich ändern, damit ihr mehr Wege zur Auswahl habt. Die Begegnung mit Muro’jin und Nekraxx soll ihre Kernmechanik verständlicher machen.
  • Terrasse der Magister: Das Bibliotheksereignis soll neue Pfade und neue Bücher zum Finden bieten, die Begegnung mit Degentrius wird überarbeitet.

In beiden Dungeons nimmt sich Blizzard auch die Nicht-Boss-Gegner vor, genannt werden etwa die gebundenen Verteidiger in den Maisarakavernen und der verschlingende Tyrann in der Terrasse der Magister. Einige Gegner könnten durch komplett neue Kreaturen ersetzt werden.

Uldaman: Vermächtnis von Tyr wird kürzer

Uldaman: Vermächtnis von Tyr galt vielen als zu lang. Auf Heroisch, Mythisch und Mythisch+ fällt deshalb die Begegnung mit den verschollenen Zwergen weg, der Dungeon hat dann vier statt fünf Bosse. Der Story-Fluss wird entsprechend angepasst.

Bei Ascheron lösen die läuternden Flammen künftig an festen Gesundheitsschwellen aus statt über einen wiederkehrenden Energiezyklus. Damit ziehen zusätzliche Zyklen den Kampf auf hohen Schlüsselsteinstufen nicht mehr in die Länge, die Herausforderung im Kern bleibt aber erhalten.

Eisendocks

Die Eisendocks bekommen eine große Auffrischung nach modernen Standards. Blizzard überarbeitet die Nicht-Boss-Gegner und reduziert vor allem die fest positionierten Fernkämpfer im Anfangsbereich. Alle vier Bosse erhalten neue Fähigkeiten.

Die eisernen Sterne bleiben erhalten. Ein neues Design soll euren Durchlauf weniger von ihnen abhängig machen, ohne dass sie ihren Nutzen verlieren. Orc-Bowling bleibt laut Blizzard möglich.

Der Steinerne Kern

Der Steinerne Kern aus Cataclysm wird komplett überarbeitet, optisch wie mechanisch. Jeder Gegner und jeder Boss bekommt ein neues Design, viele bekannte Kreaturen neue Modelle. Die markanten Momente bleiben: Ihr jagt weiterhin Millhaus Manasturm durch die Gewundenen Hallen und beißt euch an Ozruk die Zähne aus.

Die Blutigen Tiefen

In den Blutigen Tiefen will Blizzard die Nicht-Boss-Gegner übersichtlicher machen. Es soll weniger Gruppen aus Zauberwirkern geben und weniger Fähigkeiten, deren Mechanik über Zauberleisten läuft. Ein Beispiel: Dunkle Akolyten und tückische Unterdrücker könnten zu einem Gegnertyp zusammengelegt werden, dem ihr seltener begegnet. Die Bossmechaniken sollen, wo nötig, verständlicher werden, ohne das Grunddesign zu ändern. Dazu kommen kleine Hilfen für die Orientierung im Dungeon.

Tiefenpfuhl

Der Tiefenpfuhl baut auf dem bestehenden Gameplay auf und bekommt neue Routen. Der Kampf gegen die Älteste Leaxa soll weniger vom Unterbrechen abhängen. Felsschlund wird so umgestaltet, dass ihr die Arena stärker nutzt. Nicht-Boss-Gegner werden aufgefrischt und neu platziert, vor allem, um neue Wege zum letzten Abschnitt zu öffnen. Auch die Dichte der Zauberwirker in Felsschlunds Arena kommt auf den Prüfstand.

Was das für euch heißt

  • Mythisch+-Spieler: Die bekannten Routen aus früheren Saisons taugen nur bedingt. Vor allem im Steinernen Kern, in den Eisendocks und im Tiefenpfuhl lohnt es sich, nach dem PTR neue Routen zu planen.
  • Tanks und Heiler: Weniger Zauberwirkergruppen in den Blutigen Tiefen und eine Leaxa mit weniger Unterbrechungsdruck entlasten die Gruppe.
  • Gelegenheitsspieler: Ein kürzeres Uldaman und klarere Mechaniken senken die Einstiegshürde auch auf Heroisch.

Wer die Begriffe rund um Schlüsselsteine und Affixe nachschlagen will, findet sie in unserem Glossar zu Mythisch+.

Einordnung

Blizzard setzt in Saison 3 stärker auf Überarbeitung als auf reines Recycling. Mit dem Steinernen Kern bekommt ein Dungeon aus Cataclysm eine vollständige Modernisierung, andere wie Uldaman werden gezielt gekürzt. Der rote Faden: geringere Zauberwirkerdichte, weniger Unterbrechungsdruck und mehr Routenfreiheit. Offen bleiben der Termin und die Affixe der Saison 3 sowie die Frage, wie viel davon den PTR übersteht. Blizzard kündigt weitere Details für die PTR-Phase des Updates an.

Quelle Vorschau: Taucht in die Dungeonauswahl der Saison 3 von Midnight ein